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UG A.F. Textiles setzt sich nur für nachhaltige Beziehungen ein

Da andere Firmen erst seit den letzten Jahren oder sogar erst unter Druck der öffentlichen Debatte von gesellschaftlich verantwortlichem Unternehmen sprechen, startete bei A.F. Textiles diese Verantwortlichkeit bereits im Jahre 1997. Seit Jahrzehnten strebt A.F. nach joint ventures mit seinen Lieferanten, vor allem in China und in Bangladesch. Dabei ist eine nachhaltige Beziehung der Ausgangspunkt, basiert auf gegenseitiges Vertrauen. Für viele Lieferanten wurde A.F. im Laufe der Zeit mehr Partner als Abnehmer, wobei A.F. Textiles Kenntnisse und manchmal sogar Kapital mitbringt. Darüber hinaus halten wir es für wichtig, zusammen einen realistischen Entwicklungsweg zu folgen, welcher auch finanziell Möglichkeiten bietet.

maatschappelijk verantwoord ondernemen

Mit dem Auge für die Umwelt

Für die Produktion von vor allem Jeans wird viel Wasser und werden oft auch Chemikalien gebraucht. Da wir Umweltschutz für wichtig halten, stellen wir unseren Produzenten Anforderungen um u.a. watertreatment Techniken anzuwenden. Damit wird Produktionswasser gefiltert, bis die pH-Werte akzeptabel sind. Außerdem stellt A.F. Textiles der Arbeitsumstände hohe Sicherheitsanforderungen, so sollen zum Beispiel zureichend Feuerlöscher und klare Fluchtwege vorhanden sein.

Sarwar in Dhaka

'Während unserer Reise begegnen wir viele mögliche Lieferanten. Manchmal gibt es auch Lieferanten mit vielem Potenzial. So jemand war Sarwar in Dhaka. Wir halfen ihm bei der Einrichtung seiner Fabrik und haben zusammen mit ihm in schweren und guten Nähmaschinen investiert. Wir haben ihm nachdrücklich mitgeteilt, dass er nicht nur von A.F. Textiles abhängig sein kann. Wir möchten, dass er und seine Mitarbeiter auch langfristig unter guten Arbeitsumständen arbeiten können. Dazu hat er kommerziell zu denken und hat er mehrere Abnehmer gleichzeitig zu bedienen. Natürlich beraten wir ihm und haben wir Tipps. Auf diese Art und Weise versuchen wir gesellschaftlich verantwortliches Unternehmen zu gestalten. Ob dies die einzig richtige Art und Weise ist? Keine Ahnung, es ist jedenfalls ein Schritt in guter Richtung'.

Joop Voogt

Joop Voogt

Fotostreifen Arbeitsumstände in Fabriken

Jeder Mensch hat Recht auf eine sichere und vertraute Leb- und Arbeitsumgebung und auf eine passende Belohnung. Dazu gibt es internationale Übereinstimmungen und die der International Labour Organisation sind am bekanntesten. A.F. Textiles haltet diese Übereinstimmungen ein und ist Mitglied der BSCI, der Business Social Compliance Initiative. Aber es darf immer mehr und besser sein. Manchmal ist das bereits mit kleinen Anpassungen und Lösungen möglich. Die Abnehmer von A.F. haben oft den Bangladesh Accord unterschrieben. A.F. Textiles kümmert sich darum, dass den Accord Richtlinien und Anweisungen in den Fabriken korrekt eingehalten werden.

Business Social Compliance Initiative

Die Business Social Compliance Initiative wurde 2010 gegründet und setzt sich weltweit für Verbesserungen der Arbeitsumstände in der Produktionskette ihrer Mitglieder ein. BSCI bietet Firmen einen Verhaltenscode an, der ihnen bei der Aufbau einer ethischen Zulieferungskette hilft. Dieser Verhaltenscode ist auf internationale Verträge basiert, die die Rechte der Arbeitnehmer schützen. Hierbei handelt es sich um nachfolgende Schlüsselbegriffe: gesellschaftlich verantwortliche Politik, Vereinigungsfreiheit, Arbeitsdauer und Mehrarbeit, Non-Diskriminierung, Verhinderung von Kinderarbeit und Zwangsarbeit, besonderer Schutz der jungen Arbeitnehmer, Bezahlen eines Minimumlohns, Einrichtungen für sichere und gesunde Arbeitsumstände, Umweltschutz und keine unsichere Arbeitsmöglichkeiten.